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Steuern / Einkommensteuer 
Montag, 19.08.2019

Umzugskosten steuerlich geltend machen!

Wer aus beruflichen Gründen umziehen muss, kann sich die Kosten steuerfrei vom Arbeitgeber erstatten lassen oder seine Ausgaben als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Das kann sogar für Umzüge innerhalb einer Stadt gelten. Entscheidend ist, dass die Arbeit dadurch deutlich schneller erreicht wird.

Was als Werbungskosten gilt, richtet sich nach dem Bundeskostenumzugsgesetz. Neben Speditionskosten sind u. a. auch Reisekosten oder doppelte Mietbelastungen für bis zu sechs Monate erfasst. Das gilt z. B. dann, wenn die Kündigungsfrist der alten Wohnung keine frühere Beendigung des Mietvertrags zulässt. Daneben gibt es noch eine „Pauschvergütung für sonstige Umzugsauslagen“, die in der Regel nicht einzeln nachgewiesen werden muss.

Anstelle der Pauschbeträge können Arbeitnehmer auch tatsächlich höhere beruflich veranlasste Umzugskosten geltend machen. Nicht erfasst sind hingegen Kosten der Lebensführung, z. B. für die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen. Wenn der Arbeitgeber entstandene Umzugskosten erstattet, entfällt natürlich der Werbungskostenabzug beim Arbeitnehmer.

Hinweis

Über die aktuell geltenden Beträge der Pauschvergütung informiert Sie Ihr Steuerberater.

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Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.